Der Homburger Mineralwasserversand scheint noch älter zu sein als das eigentliche Bad.
Fehlten in Badeschriften des 19.Jhs. selten Hinweise wie " ...dem Füllen und dem Versand wird alle Aufmerksamkeit zugewandt, um das Wasser in möglichst unzersetztem Zustande auch denen zukommen zu lassen, die seine heilkräftige Wirkung an der Quelle selbst zu suchen verhindert sind ...", so ist es umso bemerkenswerter, daß sich in Bad Homburg kaum Zeugnisse dieses doch zeitweise recht ansehnlichen Versandgeschäftes erhalten hatten.
Bevor bei der Renovierung des Froschkönigweihers im Kurpark einige Krüge und Krugscherben zutage gefördert wurden, war kaum eines der tausendfach benutzten Versandgefäße bekannt geworden.